Archiv der Kategorie ‘New York‘

AtW 10: New York - last day

Freitag, den 18. November 2005

Da strahlt es in der Sonne mit seinen Verkleidungen aus rostfreiem Stahl an der Spitze, das Chrysler Building. Wird eines unserer Lieblingsmotive. Mit dem Bus Nr. 2 geht es über die Madison Avenue gen Norden bis zur 86. Straße und zum Guggenheim Museum. Ist alleine schon wegen seiner spiralförmigen Architektur sehenswert. Diese kann man auch ohne Eintritt zu bezahlen im Inneren bewundern. Der nächste Vorteil des Museums ist sein Standort. Just gegenüber ist der Eingang zum Central Park. Wenn gerade die Sonne günstig über dem Reservoir steht, dann hat das schon was!

Nach dem ersten und letzten Aufenthalt in einem Starbuck’s Café steuern wir am Abend das Highlight des Tages an: “Top of the Rock[Link zu nettem Video!] , die Aussichtsplattform auf dem Rockefeller Center. Der Spaziergang auf dieser einem Dampferdeck nachempfundenen Dachfläche bietet eine really breathtaking view. Verglichen mit dem Empire State Building ist es ein angenehmes Lustwandeln und man sieht einmal AUF das ESB…

Reiseführer New York: “New York City”, Margit Brinke, Peter Kränzle, Verlag Reise know-how. Ideal für Individualreisende.

AtW 9: New York - Liberty & Ellis Island

Donnerstag, den 17. November 2005

Am vierten Tag in New York ist es wieder kälter, dafür sonnig mit blauem Himmel. Nach dem Frühstück im “Europa-Café” fahren wir mit der subway 1 an die Südspitze Manhattans, zum Battery-Park. Im Hintergrund sind unsere Ziele erkennbar. Auf dem ferry boat gen Liberty Island genießen wir die traumhafte Skyline Manhattans. Das wunderbare Wetter passt hervorragend. Um die stolze “Liberty” herum geht es weiter nach Ellis Island. Dort wartet das sehr ergreifende Einwanderungsmuseum. Und immer wieder schöne Ausblicke auf Manhattan bei herrlichstem Sonnenschein.

Wieder zurück am Battery Park wollen wir für die Rückfahrt den Bus nehmen. Nummer 20 fährt gen SoHo, direkt am World Trade Center Site vorbei, dem großen “Nichts”. In SoHo stärken wir uns in einem netten Café mit feinen carot-muffins, man fühlt sich wie am Prenzlauer Berg. Noch einige “coole” Geschäfte abklappern wie den AVEDA-Shop und die Architektur in SoHo bestaunen, die dem Stadtteil sein eigenens Flair verleiht.

Abends gönnen wir uns ein Konzert von Wynton Marsalis, einem Spross der legendären Jazz-Familie im Rose Theater des Lincoln Center: “Wynton with strings: 25th Year Celebration”. Da steht ein properes, lebendiges Kerlchen, im maßgeschneiderten Anzug und mit weißen Gamaschen, kaum älter als man selber und feiert fünfundzwanzigjähriges Bühnenjubiläum mit einem Konzert. Und hat Spaß beim Spielen wie ein kleines Kind, vom allerfeinsten!

AtW 8: New York - Empire State Buildung & Public Library

Mittwoch, den 16. November 2005

Heute nun, bei etwas milderen Temperaturen und da es quasi vor der Haustüre liegt, das Empire State Building. Wir reihen uns ein in die immer wieder flexibel veränderten Warteschlangen-kanalisierungsvorkehrungen. Das können sie gut. Für US$ 14,- pro Person genießen wir einen windigen Blick über Manhattan, immer eng an den Gittern entlang.

Wir schlendern weiter, die 5th Avenue entlang und werden nach einigem Suchen und Fragen fündig: komfortabler und kostenloser Internetzugang! Dann auch gleich noch mit Stil, und zwar in der Public Library. Nach einer fixen Registrierung mit Passfoto können wir uns für eine Buchungszeit eintragen und loslegen.
Gegenüber lädt eine Bar zum lunch ein mit frisch zubereiteten Salaten und Suppen. Die 5th Avenue weiter gen Norden hat noch einiges zu bieten: Das obligatorische Rockefeller Center, die St. Patricks Cathedral, ein Kaffee im Trump Tower und ein Spaziergang im Central Park. Zum Abschluss stärken wir uns im Bio-Supermarkt “Wholefoods” unten im Lincoln Center.

AtW 7: New York - Erste Schritte

Dienstag, den 15. November 2005

Als erstes kaufe ich mir heute eine kleine, schwarze Baumwollmütze - es ist bitterkalt in New York. Wir laufen die Straße hinunter zum Empire State Building. Nein, nicht hinauf zur Aussichtsplattform, sondern “nur” in den 31. Stock. Dort befindet sich das Büro des Reiseveranstalters, über den wir im “Pennsylvania” die fünf Übernachtungen im Doppelzimmer zu 714,- Euro gebucht haben. Wir bekommen den entscheidenden Tipp, an wen wir uns mit unserer Bitte “we want to change the room” am besten wenden sollten. Nicht alle vom staff wären gleich motiviert, sagt uns die freundliche Dame.

Jetzt haben wir ein Zimmer nach vorne raus, einfacher Standard aber sauber und geräumig. Über einen der zwölf (!) Aufzüge gelangen wir wieder nach unten und stürzen uns ins Getümmel. Wir landen an dem wunderschönen alten Bahnhof Grand Central Station. Eine Filmszene schießt mir in den Kopf, die hier gedreht sein musste, ich weiß aber nicht mehr welche. An der UN-Plaza dahinter geht es vorbei in Richtung Times Square Information Centre. Ein Unikum. Hat das Flair eines alten, ausgeräumten Musical-Theater-Raums, wo an diversen Tresen verschiedenste Dienstleistungen für Touristen angeboten werden. Am meisten frequentiert werden die fünf Yahoo-Terminals, an denen man kurzzeitig kostenlosen Internet-Zugang hat. Ein Rechner mitsamt Webcam steht nur für Fotos zur Verfügung, die man prompt in die Welt hinausschicken kann.

Auf dem Nachhauseweg, kurz vor dem Hotel, bekommen wir weltstädtisches Treiben mit all seinen Auswirkungen mit. Mit Gittern abgesperrte Gehwege, je mehr wir uns dem Madison Square Garden nähern. Ab und an eine Stretch-Limousine und viel buntes Treiben. Die guards tragen alle das Kürzel ”CMA” auf ihren Klamotten. Wir rätseln, ein Fernsehsender? eine Band? - Immer mehr Besucher tragen Cowboy-Hüte. Jetzt fragen wir und bekommen eine einfache Antwort: Verleihung des Country Music Awards!

AtW 6: Welcome to New York

Montag, den 14. November 2005

6:00 Uhr aufstehen, letztes leckeres Porridge zum Frühstück, 7:20 Uhr am Flughafen, 9:20 geht es los, erste Etappe von Dublin nach London-Heathrow, nach Transfer mit dem Shuttle-Bus zum Terminal 3 mit United Airlines 13:20 Uhr ab und 16:20 Uhr local time in New York - John-F-Kennedy an. Reine Flugzeit 1 h 20 + 7 h 55, das sind gut neun Stunden. Lästige Schlange vor der Immigrationsbehörde, Foto und Fingerabdruck - bei uns noch diskutiert - ist hier schon längst Alltag.

 Mit Air Train und Subway bis zur 34. Straße/8. Ave. und wir stehen direkt vor unserem “Bunker”, dem 1.700 Zimmer fassenden Hotel Pennsylvania, gegenüber dem Madison Square Garden. Hat schon was Kultiges, im Foyer sogar fast was Sozialistisches mit riesigen Wandgemälden und Lüstern. Wir fragen nach einem ruhigen Zimmer. Und bekommen auch eins, so ruhig, dass es wohl kaum benützt wird. Jedenfalls stellen wir zu später Stunde fest, das Zimmer ist muffig und schimmelig. Das heißt anderntags: Umziehen.

New York