AtW 88: Kurokawa - Ohayo gozaimasu!
Das Frühstück im Ryokan Okunoyu wird in einem Raum im Erdgeschoss eingenommen. Stilecht gehen wir im Yukata des Hauses nach unten und begrüßen die anderen Gäste mit dem ortsüblichen Gruß “Ohayou gozaimasu”. Am Nachbartisch zeugen leere Bierflaschen von speziellen Frühstückstraditionen. Wir hingegen sind mit rohen Eiern konfrontiert, die wir aber auf Nachfrage steamed erhalten. Die nächsten Herausforderungen sind Fisch, Reis, und Algen, was uns nicht einfach fällt.
Im Touristenbüro werden wir lachend begrüßt, wir “Langnasen” sind die Exoten im Ort. Die einzigen nicht-japanischen Touristen, und das während der ganzen drei Tage. Keine anderen Deutschen, Amerikaner, Briten oder Australier, wo gibt es das heute noch?
Nach einem Rundgang durch Kurokawa mit Entdeckung einer feinen Bäckerei klären wir mit unserer “persönlichen Betreuerin” im Touristenbüro den Transport zu unserem nächsten Reiseziel. Und wir erstehen einen Onsen-Pass, den wir bei den anderen Gästen schon gesehen haben. Eine kleine Holzscheibe, die man sich um den Hals hängt. Anderntags kann das “Onsen-hopping” losgehen, drei Onsen können mit dem Pass besucht werden. Dort gibt es jeweils einen Stempel. Heute reicht es nur noch zum Entspannen im hauseigenen Onsen. Dann Ausruhen mit einem feinen Asahi-Bier und Vorfreude auf die bekannte Abendzeremonie.
Tags: Japan, Kyushu, Ryokan Okunoyu, Weltreise
Am 9. Februar 2008 um 21:16 Uhr
Toller Bericht! Muß traumhaft sein in diesen onsen. Tja vom Stil und “lifestyle” der Japaner können wir Langnasen uns diesbezüglich eine Scheibe abschneiden.
Am 9. Februar 2008 um 22:02 Uhr
Hai!
Domo arigato gozaimasu.
Sayonara,
Ya Mata Ne.
Bert-hold