AtW 43: Schnorcheln vor Malinoa
Mittwoch, den 21. Dezember 2005Ein früher Strandspaziergang läutet den auf der Südhalbkugel längsten Tag des Jahres ein. Die hammock lädt zu vormittäglichem Dösen ein und zur Flut um die Mittagszeit geht’s ins Wasser. Nach dem Lunch steht ein Programmpunkt an, der sich nachträglich als fotografisches Highlight der Reise entpuppen sollte.
Schnorcheln vor Malinoa, der völlig unbewohnten Nachbarinsel, die vom Restaurant aus immer gut zu sehen ist. Mit dem kleinen Schnellboot werden wir hinübergefahren und “ausgesetzt”. Zunächst suchen wir Schatten für unsere Habseligkeiten und schon sind wir mit der Schnorchelausrüstung im Wasser. Eine irre Fauna ist hier unten knapp unter dem Wasserspiegel zu betrachten. Fische in unzähligen Mengen und Farbkonstellationen. Langsame, die nur um die Korallen herumlungern und schnelle, die wie gedopt durchs Wasser flitzen.
Beim anschließenden Inselrundgang fühlen wir uns wie Robinson Crusoe. Blauer Himmel, der grün-weiße Regenschirm schützt vor der sengenden Südsee-Sonne und wirft einen kleinen Schlagschatten um mich herum in den Sand. In meinem Lungi, einem indischen Wickeltuch, gehe ich barfuß, die Badeschlappen in der Hand und genieße die Bewegung im Sand. Die Szenerie beeindruckt nachhaltig, landet schließlich als Cover-Foto auf meinem Buch.