Sindelfingen: Bürgerdialog “Zukunft der Energie - Wie verwirklichen wir den Umbau?”

10. Juli 2011

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung startet den Bürgerdialog “Zukunft der Energie - Wie verwirklichen wir den Umbau?”, der auf den politischen Grundentscheidungen für die Energiewende aufbaut. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich an diesem Dialog zu beteiligen.

Im Rahmen des bundesweiten Bürgerdialogs finden bis zu 24 Bürgerwerkstätten statt. Eine der ersten Bürgerwerkstätten findet in Sindelfingen statt. Kooperationspartner sind neben der Energieagentur Kreis Böblingen der Verband Region Stuttgart, die Stadtwerwaltung Sindelfingen, die Robert Bosch GmbH und der BUND.

Referenten

  • Berthold Hanfstein
    Energieagentur Kreis Böblingen gGmbH
  • Bernhard Schwager
    Robert Bosch GmbH
  • Berthold Frieß
    Bund für Umwelt- und Naturschutz e.V. (BUND)

Ort

Stadthalle Sindelfingen

Datum, Uhrzeit

Do. 28. Juli 2011, 18:00 Uhr bis ca. 21:00 Uhr

Weitere Informationen

http://www.buergerdialog-bmbf.de/

Dokumentation “Strom ohne Atom: Wie wir den Ausstieg schaffen”

10. Juni 2011

So viel Energie steckte noch nie in der Diskussion um die Zukunft. Die Frage ist nicht mehr, ob wir die Atomkraftwerke abschalten können, sondern wie und wie schnell. 2022, 2020? Oder gar 2015, wie Gutachten renommierter Experten nahelegen. Prof. Olav Hohmeyer vom Zentrum für nachhaltige Energiesysteme in Flensburg ist sicher, dass bereits ab Anfang 2015 Deutschland zu jedem Zeitpunkt ohne Atomstrom versorgt werden kann, auch ohne Zukäufe aus dem Ausland. Es gebe keine regionalen Versorgungsengpässe und auch zu Zeiten der Jahreshöchstlast - meist einem Abend im Dezember - ist Strom für jeden Verbraucher in Deutschland gewährleistet. Die Kosten? Das Abschalten aller Atomkraftwerke in Deutschland wird den Durchschnittshaushalt allenfalls um einige Euro im Monat belasten. Für einen Zeitraum werden wir Kohle- und Gaskraftwerke vermehrt nutzen müssen, mit erhöhtem CO2-Ausstoß für einige Jahre. Danach wird die Klimabilanz aber wesentlich besser aussehen, als die Politik sie bisher geplant hat. Deutschland könnte spätestens 2050 seinen Strom komplett regenerativ herstellen. Mit politischer und gesellschaftlicher Bereitschaft ist dieses Ziel aber schon wesentlich früher zu erreichen.

Zum hochinteressanten Film (ca. 45 Minuten)

Quelle: SWR, 08.06.2011

“Energy Autonomy” - die 4. Revolution

26. Februar 2010

Paul Mc Cartney in Köln

16. Dezember 2009

Ein wahrlich magischer Abend in Köln!!!

More information about “Macca” and the Good Evening Tour

Neue Internetpräsenz der Energieagentur Kreis Böblingen

2. April 2009

Homepage Energieagentur Kreis BöblingenHomepage www.ea-bb.deHomepage www.ea-bb.de 

Nicht verzagen, Energieagentur fragen: www.ea-bb.de

Mit Energie für Energie - erfolgreicher Start!

18. Juli 2008

Auftaktveranstaltung

Die Auftaktveranstaltung der Energieagentur Kreis Böblingen am Donnerstag 17.07.2008 in den Räumen des Landratsamtes war ein voller Erfolg! Knapp 100 Energieberater und Energiebeauftragte waren anwesend und lauschten interessiert den Vorträgen von sechs Energie-Experten aus dem Kreis.

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Energieagentur Kreis Böblingen gGmbH i.G.

11. Mai 2008

Quelle: SZBZ, siehe Link im Text

Seit Anfang Mai bin ich in Böblingen tätig, um dort die beim Landratsamt angesiedelte “Energieagentur Kreis Böblingen gGmbH” aufzubauen. Energieeinsparung, Erneuerbare Energien und Agentur finden nun in meinem neuen Aufgabengebiet zusammen. Es schließt sich ein Kreis, auch regional gesehen. Ich freue mich auf diese neue Herausforderung.

Mehr Infos in der lokalen Tageszeitung

“Kirschblüten - Hanami” Neuer Film von Doris Dörrie

14. März 2008

Einer der schönsten Filme, die ich in letzter Zeit gesehen habe. Auszug aus einem Text von Doris Dörrie über ihren neuen Film:

“Es war ganz klar: die Kirschblüte musste in den Film. Festgehalten werden in ihrer Vergänglichkeit. Nicht nur das als Widerspruch und Herausforderung: Langsam häuften sich die schwer kalkulierbaren Naturereignisse: Kirschblüte, freie Sicht auf den Fuji, und als Ausgangspunkt für die ganze Geschichte hatte ich mir auch noch das Allgäu in den Kopf gesetzt, das in den letzten 18 Jahren meine Heimat geworden ist, und das ich besonders liebe, wenn im frühen Mai der Löwenzahn vor schneebedeckten Bergen blüht.
Außerdem sollte Berlin vorkommen, als größtmöglicher Kontrast zum Allgäu, und die Ostsee wegen des unvergleichlichen Lichts über dem Wasser. Die Bewegung der äußeren wie inneren Geschichte hatte ich jetzt genau im Kopf: vom Allgäu nach Berlin, an die Ostsee, zurück ins Allgäu, nach Tokio, und am Ende zum Fuji. ” (Quelle: JAPAN access)

Kirschblüten - Hanami (von Doris Dörrie)

Trailer der Majestic Filmverleih GmbH. Kurzinhalt des Films.

AtW 101: Last day of the big trip

17. Februar 2006

Tokyo-Narita, der einhundertunderste und somit letzte Tag unserer großen Reise ist angebrochen. Die Lufthansa-Maschine mit dem stilisierten Fußball auf der Schnauze steht bereit. Die Fußball-WM lässt grüßen. Japan, das exotischste und letzten Endes interessanteste Land unserer Reise kommt uns auch irgendwie vertraut vor. Sauberkeit, Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit sind sofort spürbar. Eine lange Geschichte und viel Kultur, das prägt sowohl die deutsche als auch die japanische Gesellschaft.

Tokyo-Narita: Ready for boarding

Unser zwölfter und zweitlängster Langstreckenflug mit knapp zwölf Stunden Flugzeit beginnt. Nach zehn Flügen mit anderen Gesellschaften der Star Alliance nun also wieder die deutsche Linie. Und wir kommen nicht umhin, den Unterschied zwischen freundlicher Dienstleistung und Arbeit verrichtendem Personal in der Luft festzustellen. Wir müssen nach jedem kleinen Becher Wasser fragen, auf vorigen Flügen haben wir das anders erlebt. Während knapp der Hälfte der Flugzeit liegt ausschließlich Eiswüste unter uns.

Nach dreieinhalb Monaten in fremden Ländern, fremden Städten und fremden Betten freuen wir uns nun wieder auf die Heimat und darauf, mal selber wieder etwas kochen zu können. Im nasskalten Frankfurt werden wir von einer Empfangsdelegation überrascht und herzlich willkommen geheißen. Stilecht mit Blumenkränzen “à la Südsee”. Die letzte Etappe ist noch eine dreistündige Zugfahrt, bei der ich in der letzten halben Stunde im Stehen einschlafe.

Frankfurt, Flughafen: 17.02.06

Reiseführer Japan: “Japan” von Lonely Planet

AtW 100: Tokyo - Asakusa und Senso-ji-Tempel

16. Februar 2006

Am letzten Tag fahren wir mit der U-Bahn in den nördlichen Stadtteil Asakusa. Unser Ziel ist der älteste und bekannteste Tempel Tokyos, der Senso-ji. Der Tempeleingang allein ist schon recht beeindruckend, in der Mitte des imposanten Tores befindet sich eine riesige, farbig bemalte Papierlaterne. Ein geradezu ideales Fotomotiv für die unzähligen Touristen. Direkt dahinter schließt sich die legendäre Einkaufsstraße Nakamise an, in kleinen Verfkaufsständen werden allerhand Souvenirs feilgeboten. Bei dieser letzten Chance, einen Original-Yukata zu erstehen, schlagen wir gleich doppelt zu. Vor dem Haupttempel befindet sich ein weiteres Tor, Hozo-mon, an dem eine übergroße Strohsandale hängt.

Tokyo: Asakusa, Senso-ji-Tempel, vor dem Hozo-mon Tor

[Hier ein nettes Video über den Senso-ji]

Wir haben Hunger und wollen einer Empfehlung des Lonely Planet folgen. Nach einigem Suchen sind wir letztendlich fündig geworden und hellauf begeistert. Das Restaurant Daikokuya ist bekannt für Tempura, eine japanische Zubereitungsvariante frittierter Speisen. Mit einem Teigmantel aus Weizenmehl, Ei und Wasser versehen, werden diverse Fleisch-, Fisch-, Pilz- und Gemüsesorten sowie Sprösslingen und junge Blätter in heißem Öl schnell ausgebacken. Tempura ist ganz im Gegensatz zu den sonstigen Gebräuchen der japanischen Küche sehr fetthaltig. Wir entscheiden uns für die Variante Tendon, als Beilage zu Reis.

Abends gehen wir zum Ausklang noch einmal ins New Torigin, wo es uns schon am ersten Abend gut gefallen hat. Wir essen Yakitori und trinken hinterher noch einen Sake. Und noch einen Sake. Und noch einen Sake.