Neue Internetpräsenz der Energieagentur Kreis Böblingen
2. April 2009

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Wie sehen die neuen Förderprogramme der KfW-Förderbank seit 1. April aus, was bringt die neue Energieeinsparverordnung 2009 im Herbst, was schreiben die aktuellen Wärmegesetze in Bund und Land vor, wann brauche ich einen Energieausweis, welche Förderprogramme gibt es für private Haushalte, welche Kommunen im Landkreis Böblingen fördern Energieeinsparmaßnahmen oder wie lauten Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) rund ums Energiesparen?
Schauen Sie doch einfach rein auf die neue Internetpräsenz der Energieagentur: Neben den allgemeinen Bereichen „Aktuell“ sowie „Info & Service“ gibt es die drei Hauptbereiche „Haushalte“, „Kommunen“ und „Gewerbe“, die sich an die jeweilige Zielgruppe wenden und in entsprechenden Unterebenen allgemeine Informationen enthalten. Zu den Beiträgen, wie z.B. Förderprogramme im Bereich Haushalte, gibt es weiterführende Informationen mit Verlinkungen auf Original-Seiten, so dass eine laufende Aktualität der Informationen gewährleistet ist.
Also nicht verzagen, Energieagentur fragen: www.ea-bb.de
Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht
23. März 2009Mit Energie für Energie - erfolgreicher Start!
18. Juli 2008Die Auftaktveranstaltung der Energieagentur Kreis Böblingen am Donnerstag 17.07.2008 in den Räumen des Landratsamtes war ein voller Erfolg! Knapp 100 Energieberater und Energiebeauftragte waren anwesend und lauschten interessiert den Vorträgen von sechs Energie-Experten aus dem Kreis.
Während vier Stunden gab es neben einem Einstiegsreferat von Dr. Volker Kienzlen von der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA) eine Vorstellung der Aufgaben der im Mai neu gegründeten Energieagentur im Landratsamt Böblingen und ein Erfahrungsbericht aus der Praxis eines Gebäudeenergieberaters im Handwerk. Interessante Photovoltaik-Projekte wurden ebenso vorgestellt wie Möglichkeiten erörtert, wie man beim Licht Strom sparen kann. Abschließend erhielt das Fachpublikum einen Überblick zur Förderung von Energiesparmaßnahmen durch die Kreissparkasse Böblingen, ein wichtiger Sponsor der Energieagentur.
Energieagentur Kreis Böblingen gGmbH i.G.
11. Mai 2008
Seit Anfang Mai bin ich in Böblingen tätig, um dort die beim Landratsamt angesiedelte “Energieagentur Kreis Böblingen gGmbH” aufzubauen. Energieeinsparung, Erneuerbare Energien und Agentur finden nun in meinem neuen Aufgabengebiet zusammen. Es schließt sich ein Kreis, auch regional gesehen. Ich freue mich auf diese neue Herausforderung.
Mehr Infos in der lokalen Tageszeitung
“Kirschblüten - Hanami” Neuer Film von Doris Dörrie
14. März 2008Einer der schönsten Filme, die ich in letzter Zeit gesehen habe. Auszug aus einem Text von Doris Dörrie über ihren neuen Film:
“Es war ganz klar: die Kirschblüte musste in den Film. Festgehalten werden in ihrer Vergänglichkeit. Nicht nur das als Widerspruch und Herausforderung: Langsam häuften sich die schwer kalkulierbaren Naturereignisse: Kirschblüte, freie Sicht auf den Fuji, und als Ausgangspunkt für die ganze Geschichte hatte ich mir auch noch das Allgäu in den Kopf gesetzt, das in den letzten 18 Jahren meine Heimat geworden ist, und das ich besonders liebe, wenn im frühen Mai der Löwenzahn vor schneebedeckten Bergen blüht.
Außerdem sollte Berlin vorkommen, als größtmöglicher Kontrast zum Allgäu, und die Ostsee wegen des unvergleichlichen Lichts über dem Wasser. Die Bewegung der äußeren wie inneren Geschichte hatte ich jetzt genau im Kopf: vom Allgäu nach Berlin, an die Ostsee, zurück ins Allgäu, nach Tokio, und am Ende zum Fuji. ” (Quelle: JAPAN access)

Trailer der Majestic Filmverleih GmbH. Kurzinhalt des Films.
AtW 101: Last day of the big trip
17. Februar 2006Tokyo-Narita, der einhundertunderste und somit letzte Tag unserer großen Reise ist angebrochen. Die Lufthansa-Maschine mit dem stilisierten Fußball auf der Schnauze steht bereit. Die Fußball-WM lässt grüßen. Japan, das exotischste und letzten Endes interessanteste Land unserer Reise kommt uns auch irgendwie vertraut vor. Sauberkeit, Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit sind sofort spürbar. Eine lange Geschichte und viel Kultur, das prägt sowohl die deutsche als auch die japanische Gesellschaft.

Unser zwölfter und zweitlängster Langstreckenflug mit knapp zwölf Stunden Flugzeit beginnt. Nach zehn Flügen mit anderen Gesellschaften der Star Alliance nun also wieder die deutsche Linie. Und wir kommen nicht umhin, den Unterschied zwischen freundlicher Dienstleistung und Arbeit verrichtendem Personal in der Luft festzustellen. Wir müssen nach jedem kleinen Becher Wasser fragen, auf vorigen Flügen haben wir das anders erlebt. Während knapp der Hälfte der Flugzeit liegt ausschließlich Eiswüste unter uns.
Nach dreieinhalb Monaten in fremden Ländern, fremden Städten und fremden Betten freuen wir uns nun wieder auf die Heimat und darauf, mal selber wieder etwas kochen zu können. Im nasskalten Frankfurt werden wir von einer Empfangsdelegation überrascht und herzlich willkommen geheißen. Stilecht mit Blumenkränzen “à la Südsee”. Die letzte Etappe ist noch eine dreistündige Zugfahrt, bei der ich in der letzten halben Stunde im Stehen einschlafe.

Reiseführer Japan: “Japan” von Lonely Planet
AtW 100: Tokyo - Asakusa und Senso-ji-Tempel
16. Februar 2006Am letzten Tag fahren wir mit der U-Bahn in den nördlichen Stadtteil Asakusa. Unser Ziel ist der älteste und bekannteste Tempel Tokyos, der Senso-ji. Der Tempeleingang allein ist schon recht beeindruckend, in der Mitte des imposanten Tores befindet sich eine riesige, farbig bemalte Papierlaterne. Ein geradezu ideales Fotomotiv für die unzähligen Touristen. Direkt dahinter schließt sich die legendäre Einkaufsstraße Nakamise an, in kleinen Verfkaufsständen werden allerhand Souvenirs feilgeboten. Bei dieser letzten Chance, einen Original-Yukata zu erstehen, schlagen wir gleich doppelt zu. Vor dem Haupttempel befindet sich ein weiteres Tor, Hozo-mon, an dem eine übergroße Strohsandale hängt.
[Hier ein nettes Video über den Senso-ji]
Wir haben Hunger und wollen einer Empfehlung des Lonely Planet folgen. Nach einigem Suchen sind wir letztendlich fündig geworden und hellauf begeistert. Das Restaurant Daikokuya ist bekannt für Tempura, eine japanische Zubereitungsvariante frittierter Speisen. Mit einem Teigmantel aus Weizenmehl, Ei und Wasser versehen, werden diverse Fleisch-, Fisch-, Pilz- und Gemüsesorten sowie Sprösslingen und junge Blätter in heißem Öl schnell ausgebacken. Tempura ist ganz im Gegensatz zu den sonstigen Gebräuchen der japanischen Küche sehr fetthaltig. Wir entscheiden uns für die Variante Tendon, als Beilage zu Reis.
Abends gehen wir zum Ausklang noch einmal ins New Torigin, wo es uns schon am ersten Abend gut gefallen hat. Wir essen Yakitori und trinken hinterher noch einen Sake. Und noch einen Sake. Und noch einen Sake.
AtW 99: Tokyo - Ausflug nach Kamakura zum Großen Buddha
15. Februar 2006Wir fahren mit der Bahn ca. eine Stunde von Tokyo gen Süden nach Kamakura ans Meer. Das Klima ist hier immer etwas milder als in Tokyo und gerade heute haben wir Glück. Die Sonne scheint, es ist etwa 18 ° C warm und wir leihen uns für unser Vorhaben Fahrräder. Erste Station ist der Tempel mit dem Großen Buddha Daibutsu. Da steht er also vor uns als knapp dreizehn Meter hohe Bronzefigur:
Die anmutige Darstellung der monumentalen Statue wirkt außerordentlich toll. Der Buddha in sitzender Meditationshaltung strahlt eine große Ruhe aus. Trotz der Hektik, die um ihn herum stattfindet. Schulklassen mit farbigen Käppis und Touristengruppen jeglichen Alters umlagern das Areal und zünden Weihrauchkerzen an. Nichtsdestotrotz herrscht eine gewisse andächtige Stimmung.
Mit dem Rad geht es weiter zur nächsten Station, dem abwechslungsreichen Hase-dera-Tempel, der sich an einen Hang anschmiegt. In der großzügigen Gartenanlage kommen die ersten Knospen der beginnenden Kirschblüte zum Vorschein. Von der Terrasse aus hat man einen wunderbaren Blick über die Sagami-Bucht und den Strand, der ein beliebtes Ausflugsziel der Hauptstädter ist. Ein Höhlengang, in dem man sich nicht aufrecht vorwärts bewegen kann, lehrt Demut auf physikalische Weise. Über einen nicht gerade berauschenden Strand geht es zurück zum Bahnhof zur Fahrradabgabe und dann wieder mit der Bahn nach Tokyo.
Abends suchen wir ein Yakitori-Restaurant auf. Wir essen das traditionelle Yakitori, das ausschließlich aus Hühnchenteilen besteht. Dazu gibt es hauchdünn geschnittene Tomatenscheiben und extrem fein gehackte Zwiebeln.
AtW 98: Tokyo - Tsukiji und Kabuki
14. Februar 2006Achtung! Beinahe hätte uns einer der zahlreichen Dieselmotorwagen an diesem kalten Morgen über den Haufen gefahren. Wir befinden uns auf dem weltweit größten Fischmarkt Tsukiji und die wuselnde Hektik hier ist kaum zu überbieten. Wir sind zwar zeitig aufgestanden, aber die Hauptattraktion, die Thunfischauktion, ist schon vorbei. Mir ist’s recht, die Atmosphäre ist alles andere als entspannt.

Nach dem Aufwärmen mit Tee und heißer Dusche im Hotel ziehen wir weiter in Richtung Ginza. Einem weiteren Essens-Tipp unserers Reiseführers folgend, landen wir in der ersten Etage, quasi im Wohnzimmer des Küchenchefs. Wie er uns in bruchstückhaftem Englisch sehr engagiert und überzeugt mitteilt, gibt es nur eine, wohl aber gut schmeckende Hauptmahlzeit. Wir lassen uns überraschen und erhalten eine sehr leckere, üppige Tomatensuppe mit Udon - Bandnudeln aus Weizenmehl - mit Frühlingszwiebeln sowie eine Schale Reis und ein Schälchen mit Eingelegtem.
Zum Abschluss des Tages steht der Besuch eines “Vorhangs” im traditionellen Kabuki-Theater auf dem Programm. Ein Kabuki besteht im Wesentlichen aus Gesang, Pantomime und Tanz. Es ist möglich, sich nur einzelne Teile der mehrstündigen Stücke anzusehen, eben einen Vorhang, genannt Ma. Genau dies tun wir, sitzen ganz oben auf dem Balkon und bekommen einen Eindruck, ohne viel zu verstehen. Auf mich wirkt das Kabuki wie eine Art traditionelles, japanisches Ohnsorg-Theater.